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Des GärtnersABC

 

Im März da blüht der Apfelbaum,

rosa und weiß, ein Blütentraum.

 Brombeeren, sie hängen dunkel am Strauch,

und später liegen sie schwer im vollen Bauch.

 Chinakohl, oh Chinakohl,

tut leicht zubereitet auch Kranken wohl.

 Die Dahlie, voll erblüht, sieht prachtvoll aus,

doch die Schnecken erfreut sie, kommt das Grün heraus.

 Erbsen in hellgrünen Schoten,

sind sie dünn, ist das Abreißen streng verboten.

 Alle Jahre wieder, duftet und leuchtet der Flieder,

in fast jedem Garten gibt es verschiedene Arten.

 Sie stehlen immer mal wieder die Gurken,

wenn sie kommen bei Nacht, die Schurken.

 Holundersaft bringt Heilung und Kraft,

damit man, oh Wunder, die Arbeit wieder Schaft.

 Einst lebte Hugo, der Igel, in unserem Garten,

leider kommt er nicht wieder, so sehr wir auch warten.

 Die Tauben lieben die Johannisbeeren sehr,

sieht der Gärtnersmann dies, wünscht er sich ein Gewehr.

 Die Kirsche, es gibt sie auch in Sevilla,

hier fürchtet man die schlimme Monilla.

 Die Laus, für den Gärtner ein Graus,

ist für den Marienkäfer ein Schmaus.

 Ist die Möhre groß und breit,

ist der Hase nicht mehr weit.

Dem Naturschutz wollen wir nützen,

darum verstecken wir die Spritzen.

 Weil der Ohrenkneifer ist ein nützlich Tier,

sorgt am Baum man für sein spezielles Quartier.

 Pfirsiche, köstlich, saftig und süß, wir finden sie auch bei uns im Garten,

doch meistens muss man auf die Früchte aus dem Süden warten.

 Die Quitte, sie ist fest, fast hart,

doch ihr köstliches Gelee bringt uns schnell in Fahrt.

 Rittersporn,Rosen und Reseda,

wer Blumen liebt, hat eine von den dreien bestimmt da.

 Zauberhafte Sonnenblumen, es ist kein Scherz,

erfreuen der Vögel Mägen und der Menschen Herz.

 Die Tulipan, die Tulipan,

wenn sie blüht, fängt der Frühling an.

Unkraut, ach, es ist doch wahr,

man kann es noch so rupfen, es ist immer da.

Hüllt der Schnee Weg und Stege ein,

gedenk der armen Vögelein.

 Hast die im Garten ein Plätzchen, kahl und hell,

dann zieh` dir Wicken am Gestell.

 Ein Gärtner kennt viele Sachen,

ihm kann man kein X für ein U vormachen.

 Ysop im Garten finden wir nicht oft,

obwohl sich mancher Kranke Linderung erhofft.

 Was wäre es in der Küche ohne Zwiebel,

Übel.

 

© by Carola Ehlert